Der Sohn übernachtet beim besten Freund, der Mann ist in Bonn und anstatt den freien Abend zu nutzen, habe ich (mal wieder) eine Stunde Lebenszeit an Instagram verloren … Passiert mir immer wieder, ärgert mich immer wieder und doch wird es sich wohl nicht ändern. Zu viele, zu schöne Projekte.
Genau genommen bin ich so auch an das gekommen, was ich jetzt mein Jahresprojekt nenne. Damit habe ich schon lange geliebäugelt und es mir dann doch jeden Januar erneut verboten, bis Sabine Anfang 2018 damit anfing. Na toll …
Ich habe sie gefragt, ob das wirklich so viel Spaß macht. Ein Wort gab das andere, schnelle Fachsimpelei zu Anschlag und Abketten, gegenseitiges Beschreiben der winzigen Wollreste und – ZACK! – war ich gefangen. Noch am gleichen Abend war ein erstes Hexagon fertig.
Seither stricke ich die. Jeden Tag eins. Wollreste, Nadel und „Restfäden“ von anderen Projekten als Füllmaterial sind immer dabei und irgendwo warten oder Zeit überbrücken muss ich ständig: in der Halle („knitting sista indahall“ – das hat mir gefallen, Sabine), beim Arzt, in der U-Bahn, egal.

Als Decke kann ich mir die kleinen Dinger zwar nicht so gut vorstellen, aber für eine Stuhlauflage sind sie, glaube ich, perfekt. Keine Ahnung, ob das eine Idee ist, irgendwann muss ich ja auch hier viele kleine Hexagone miteinander verbinden (Vorschläge anyone?), aber auch das ist (noch) egal.
Es macht wirklich Spaß sie zu stricken, Suchtffaktor inklusive und für den Moment reicht mir das. Das heutige Hexagon fehlt noch. Es wird mehrheitlich orange. (Die Alternative wäre übrigens ein Puppenpullover, aber ohne Maße wird das nichts. Hallo? Puppenmutter?)
Und Ihr? Habt Ihr Jahresprojekte? Monats-Challenges? Irgendwas?
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Zwei Tage später … Nachtrag: da habe ich doch glatt vergessen, dieses, mein Jahresprojekt, zu Marisas Auf den Nadeln zu verlinken. Ts … Jetzt aber!





Such a fun knit. All was well. At least that is what I thought. Until Kathi (justifiably so) remarked that the stitch definition of the yellow yarn was awkward. Until
Somehow distracted, I managed to make a mistake, and all of a sudden my stitch count was not according to pattern any more. I did not even bother to take a picture. Instead, I frogged again. Annoying, but no drama. All good things come in threes.
The circumference at the bottom was fine (positive ease just like I had wanted it), however, the sweater was way too tight around my shoulders. I would have to be drop-shaped or without shoulders at all (or the size of my son) to be able to actually wear it.
So I frogged it again. This is how you learn … Then I went to bed. The last picture is where I am at right now. But I won’t give up. I am already counting and pondering how to make this pattern work for my yarn and my body.
Den kleinen blauen Strang habe ich 2014 von
Alles perfekt, dachte ich. Dachten andere aber nicht.
Mittlerweile war auch stricken mit drei Farben gleichzeitig kein Problem mehr. Im Gegenteil. Endlich kann ich, was ich immer können wollte: stricken mit beiden Händen. Links die Hauptfarbe und rechts das Bunte. Das macht nicht nur Spaß, das macht süchtig!
Und auch dem Sohn passt dieser Pullover nicht richtig, ist mehr Poncho als alles andere. (Ganz abgesehen davon, dass das wunderbare Kind auch keinen Blümchen-Pullover haben will, aber ich wollte ein Bild. Also hat er ihn einmal übergeworfen).
Nach dieser Erkenntnis habe ich alles wieder aufgeribbelt. Danach bin ich ins Bett gegangen. Seither rechne und überlege ich wie es gehen könnte. Noch gebe ich nicht auf. Noch nicht …
What can I say? It was wonderful! Bettina Gelbe, our teacher, together with Tina, another pro when it comes to spinning, had brought several spinning wheels, even more dropspindles and – of course – plenty of wool for us to try. After a short talk (who takes part in class and why) and a long introduction (from fibers to carding, spinning and twisting) everyone chose a wheel or spindle to practice and learn.
Not an easy task! Not at all. I would definitely have to spend more time to actually learn it, but to get an idea of the whole process, how wool turns into yarn, it was perfect. I was much more successful with the spindle though than with the spinning wheel. Maybe because the spindle had pink flowers and glitter – or because a spindle does not turn as incessantly as a spinning wheel.
Bettina regularly offers beginner courses in Berlin. The next is scheduled for 


