Schal aus Wollresten

Es ist bestimmt zwei Jahre her dass ich den gestrickt habe. Vielleicht auch drei. Pünktlich zum Herbst durfte er nun wieder aus der Schublade.

Gestrickt habe ich ihn mit 8er Nadeln in verschiedenen Farben, Garnqualitäten und Stärken: Sockenwolle, Merino, irgendeine Mischung und dickste Schurwolle. Türkis, violett, flaschendrün und beige.

Das Bild ist so alt wie der Schal. Wie klein der Sohn da noch war …

Schal aus Wollresten Häkelmonster

Anleitung:

Maschen der Länge nach aufnehmen (mein Schal ist knapp 2 Meter lang), kraus rechts stricken (also Hin- und Rückreihen rechts) und nach jeder Reihe einn neue Farbe nehmen. Den Schal so breit stricken wie er sein soll und locker abketten. Zum Schluß jeweils zwei Fäden verknoten und diese dann so „stutzen“ dass sie Fransen sind.

Und jetzt noch ein ganz aktuelles Bild, da sieht man das gut:

Schal aus Wollresten HäkelmonsterSuper warm, luftig und weich. Ein Dauerbrenner im Herbst.

Patentochter zu Besuch

Am Wochenende war die Patentochter zu Besuch. Alleine. Dabei ist sie erst 15 Monate alt. Samstag, Samstag Nacht, Sonntag. Das ist lang für so eine kleine Maus. Aber sie war unglaublich süß, hat alles mitgemacht.

Jetzt hängen wir hier in der Ecke und sind total fertig. Dabei ist es doch noch gar nicht so lange her dass der Sohn so klein war – eigentlich kennen wir sie doch noch, diese Tage an denen man zu nichts kommt, Tage die vorübergehen ohne dass irgendwas passiert (wenn man mal davon absieht dass alles unordentlich ist). Wir sind es offensichtlich nicht mehr gewohnt …

Bei allem ist die Patentochter ein kleines Mädchen genau nach meinem Geschmack: stur, interessiert an Allem, ungemein aktiv und riesen Fan meines Sohnes. Alles gut also.

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Wir haben ihr die Weste des Sohnes angezogen, weil es frühmorgens jetzt immer kalt ist in Berlin.
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Wir mussten alle noch ein bißchen schlafen, nachdem die Nacht um 6:13 Uhr vorbei war …
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… und haben einfach das alte Spielzeug wieder ausgepackt (die Batterien im Polizeiauto taten es sogar noch)
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Nur meine Puppen (Helga, Isabelle und Lola) mit denen ich als Kind gespielt habe – die haben sie überhaupt nicht interessiert. Egal.

Vorhin haben wir die kleine Patentochter dann wieder nach Hause gebracht. Sie ist seit heute morgen die große Schwester einer kleinen Schwester. Mutter und Kind geht es gut.

Morgen schreibe ich wieder über Wolle.

... und natürlich war sie mit in der Halle beim Basketball :)
… kleiner Nachtrag: natürlich war sie auch mit in der Halle beim Basketball 🙂

Zucchinichips, Zucchinikuchen, Zucchini-wasauchimmer

Wenn mein Sohn wählen dürfte zwischen Hausaufgaben und Zucchini, würde er sich ohne zu Zögern für Hausaufgaben entscheiden. Vor die gleiche Entscheidung gestellt würde sogar mein Vater (82) wieder für die Schule lernen wollen glaube ich. Und doch pflanzt und erntet meine Ma Jahr und Jahr Zucchini … Die liegen dann im Hauseingang bis sich irgendjemand erbarmt. Dieses Jahr war ich dran.

Zuchhini HäkelmonsterDenn letztes Wochenende waren wir bei meinen Eltern und ich muß wohl nicht beschreiben was dann passierte. Auf der einen Seite mein Vater, der so was raunte wie „Bitte nimm ALLE mit“ und auf der anderen Seite der Sohn, der das zu gerne verhindert hätte.

Zuchhini HäkelmonsterNach Berlin gekommen sind sie dann doch und nun überlege ich was ich damit mache.

Auf der Suche nach Rezepten hat der Sohn mich gleich Montag nach allen Kräften unterstützt. Sein Lieblingsrezept: man nehme die größte Zucchini, achte darauf dass einen niemand beobachtet und trage sie zu den Nachbarn … Das hat zweimal geklappt.

Dann war ich dran. Zum Glück habe ich auch zwei sehr schöne Rezepte gefunden, die nun alle Beteiligten glücklich machen: Zucchinikuchen und Zucchinichips.

Trotzdem wäre ich für Alternativen dankbar. Wenn also noch jemand ein Rezept für mich hätte …

Mützen stricken

Wie viele Anleitungen gibt es für Mützen im Netz? Tausende! Egal. Hier ist meine.

Es ist eine Weile her, dass ich Euch von Kunstasyl erzählt habe, dem Heim für Asylsuchende in Berlin Spandau. Mützen stricken ist momentan eines unserer Projekte, mit dem Ziel sie auf dem Weihnachtsmarkt zu verkaufen.

Eine der Frauen im Heim stickt superschön. Wir arbeiten im Team. Ich stricke und sie „beschriftet“ die fertigen Mützen mit dem Wort Kunstasyl.

Mütze Beanie HäkelmonsterSamstag, Sonntag, Montag habe ich je eine Mütze gestrickt; gestern bin ich nicht fertig geworden. Heute Abend treffen wir uns.

Meine Mützen sind Beanies. Gestrickt mit der momentanen Lieblingsnadel addilino in Stärke 4 und gespendeter Wolle.

88 Maschen anschlagen, ein Bündchen stricken (oder auch nicht – ich mag „Rollränder“), dann 50 Reihen geradeaus. Ab dann nehme ich in jeder zweiten Reihe ab: Erst die jeweils 10. und 11. Masche zusammenstricken (nach einer Runde sind noch 80 Maschen auf der Nadel) und eine Reihe drüberstricken. Dann die jeweils 9. und 10. Maschen zusammenstricken (nach dieser Runde sind noch 72 Maschen auf der Nadel), usw. Wenn ich jede 4. und 5. Masche zusammenstrickt habe nehme ich in jeder Reihe ab, sonst gibt das so eine komische Spitze. Und wenn nur noch 8 Maschen auf den Nadeln sind ziehe ich da den Faden durch.

Und damit Zineta sie „beschriften“ kann, bekommt (fast) jede Mütze einen Streifen: 16 Reihen glatt rechts, einfarbig. Bei der blassrosa Mütze wird der Schriftzug türkis, bei der gestreiften knallrot. Mehr Kunst als Asyl also. Bilder von den fertigen Beanies zeige ich Euch bald. Und irgendwann vielleicht auch mal Bilder von dem Stricktreff. Und vom Weihnachtsmarkt.

Very easy poncho

This is not a pattern that spoon feeds you. It’s more of a write-up on how I knitted my poncho. That is to say, it may be used as a recipe for making a poncho from whatever weight yarn you have in your stash. Nothing more, nothing less.

PLEASE, don’t be offended but after 6 years I am no longer willing to answer the same questions over and again. Take some time to read the comments, it’s all there.

Thank you.

..

I knit a wide scarf in stockinette stitch – approximately 23,5 inches wide and 63 inches long. Once the knitted piece was finished, I blocked it and (when dry) folded it in half (closed edge to the right).

I joined borders according to chart: starting at the top left corner for the length of approximately 20 inches; making sure about 12 inches would remain open (that became the neckline).

That’s all there is to it.

To embellish your poncho you may want to add an iCord edging on all remaining sides and around neckline (that’s what I did). Purl Bee has a lovely tutorial on how to do this.

Tips & Techniques:

  • The width of 23,5 inches will be the poncho’s length (from neckline to bottom). If you’re taller than me or smaller (I am 5.7ft) you may want to adjust it.
  • The front of your poncho will be shorter than the back – that’s how I wanted it to be. If you don’t like that make sure the scarf is twice as long as it is wide. In my example it would have been 23,5 x 47 inches.
  • However, I would not downsize the neckline.
  • A different way to knit the poncho is to start with the long side, that is to say cast on stitches for 63 inches and knit until it measures 23,5 in height. Join sides using kitchener stitch and your seaming will be invisible. I thought about that too late …
  • No matter how you decide to knit your poncho – at the end the seam will run vertically all the way down your back.