LINKe Maschen

Ist es eigentlich der oder das Link? Mein Gefühl sagt der, überall lese ich das … Wie dem auch sei, ein Link hat mich gerade mal wieder richtig gefreut. Gefunden habe nicht ich es, sondern Kathi, deren Blog My-Ling ich mir angesehen habe, nachdem wir uns beim YarnCamp am vergangenen Wochenende in Frankfurt kennengelernt haben.

Viele superschöne Bilder, viele Ideen, viel Schwedisches und mittendrin dann dieser Adventskalender. Ist der nicht schön?!

© DaleGarn
© DaleGarn

Ja, es ist erst September, draußen sind 20°C und heute morgen war es hell als ich aufgestanden bin.  Bis Weihnachten dauert es noch eeeewig und doch … 24 kleine Fäustlinge mit 24 verschiedenen Norwegermustern stricken sich nicht über Nacht.

Ohne es jetzt also den Supermärkten mit ihrem Weihnachtsangebot ab Schulbeginn nachtun zu wollen, kommt hier dennoch der Hinweis: wer den Adventskalender stricken möchte hat noch 75 Tage Zeit. Fünfundsiebzig Tage. Dann bleibt noch genau 1 Tag, um ihn zu befüllen, damit er pünktlich am 1. Dezember hängt.

Die englische oder norwegische Anleitung gibt es kostenlos bei Ravelry.

Die schönsten Bilder des fertigen Kalenders hat Kathi auf ihrem Blog. Geht am besten gleich mal gucken.

YarnCamp 2015

Am Wochenende war YarnCamp in Frankfurt. Und das war so fröhlich und interessant, dass ich die 30 Tage Challenge einfach mal unterbrochen habe … Seht es mir nach.

Statt dessen habe ich den Hinweg herrlich mit Marisa (Maschenfein) strickend in der Bahn verbracht, habe Birgitta kennengelernt (danke für die Karten) und Katie (ich freue mich auf das Muster!). Habe mit Jutta (Häkeltrophäen) überlegt wie Adlerfedern aus Wolle aussehen könnten, mich zu wenig mit Rebekka (Queen’s Handmade) unterhalten und leider gar nicht mit Kiki (La Wollbindung). Ich habe allergroßartigstes veganes Essen gegessen (ohne Veganerin zu sein, aber Karottenkuchen und gefüllte Paprika waren richtig, richtig gut), von Dörthe, einer Diplom Informatikerin gelernt, dass es noch mehr Menschen (außer mir) gibt, die Mathe und Stricken nicht trennen (wollen) und habe die Hälfte aller Sessions verpasst wegen Schwatzen im Flur … Mit Steffi (Schachenmayr) zum Beispiel, nachdem wir uns bisher nur über Mails kannten, mit Henri (loveknitting), der zwar immer noch nicht strickt, aber kurz davor ist es zu lernen (hint! hint!), mit Saskia und Judith (Frech Verlag), die so Recht haben mit „Mach was“ und mit Pia (Akizu), die ihren Blog nach diesem wunderbaren Wochenende bestimmt wieder mit mehr (Strick-)Leben füllen wird. (Und wenn Du wieder weißt wie der Patent-Rand geht – ich wüßte es auch gerne!).

© Marisa / Maschenfein
© Marisa / Maschenfein

Jasmin (Mienchen) wiederzusehen war ein Fest und dass sie „meine“ Tasche dabei hatte war unglaublich. Wie es sich anfühlt diese Tasche, deren Muster ich mir ausgedacht habe, so unverhofft zu treffen und das nicht nur bei Jasmin, sondern noch zwei mal mehr, wenn auch in Varianten, das kann ich Euch gar nicht beschreiben. Toll! Toll! Toll!

Sponsoren haben uns so verwöhnt, dass ich dazu einen extra Blogpost schreiben werde und den Organisator/innen, Rebekka, Romy und Lutz, gebührt einfach mal SUPER DANK! So umsichtig und so nonstop im Einsatz – Ihr wart umwerfend!

Aller guten Dinge sind drei sagt man doch – damit sollte nächstes Jahr für mich gebongt sein (zweimal war ich schließlich schon dabei). Ich freue mich drauf!

September

„Mitte September“ hätte ich da eigentlich drüber schreiben müssen und nicht nur „September“. So spät war ich noch nie mit meinem Beitrag zu Auf den Nadeln.

Mein August-Projekt – der Schal zur Hochzeit meines au-pair-„Kindes“- ist tatsächlich fertig geworden. Trotz schmerzender Handgelenke und allem. Sogar noch rechtzeitig – dachte ich …

Sechs Tage Zeit hätten die deutsche und die französische Post gehabt um das Päckchen fix in den Süden Frankreichs zu befördern und einer von beiden hat’s vermaselt. (Ich sage jetzt nicht wer das war). Wie dem auch sei: geheiratet hat sie trotzdem und auf den Bildern, die ich gesehen habe, sieht sie sehr glücklich aus.

Lacetuch Häkelmonster Lacetuch HäkelmonsterNun muss nur der Schal wieder auftauchen. Wie gut, dass ich Bilder gemacht habe, bevor er auf die Reise ging (und dass ich ihn per Einschreiben verschickt habe – so kann man ihn wenigstens suchen).

Für September gibt es (noch) kein wirkliches Projekt. Ja, das schwarze Tuch, das wächst so langsam vor sich hin. Aber irgendwie ist bei mir noch nicht wieder „Saison“. Das YarnCamp am Wochenende wird mich inspirieren, da bin ich mir ziemlich sicher 🙂

Lacetuch Häkelmonster

Die Wespe

So richtig selbstgemacht ist nichts auf dem Bild, wenn man mal davon absieht, dass ich es gemacht habe. Und auch keine Wolle weit und breit. Damit passt es genau genommen nicht in diese #30DaysOfBlogging Challenge …

Ich weiß auch, dass ich mein Mobiltelefon im Auto nicht anfassen darf. Aber (1) stand ich an einer roten Ampel und (2) habe ich weder telefoniert noch eine Nachricht verschickt. Ich habe nur ein Bild gemacht durch die erstaunlich saubere Windschutzscheibe.

Wespe HäkelmonsterToll, oder? Man glaubt fast es wäre noch Sommer.

Morgen Abend fahre ich zum YarnCamp nach Frankfurt! Zwei Tage Wolle, Blogger/innen (wieder)sehen, sich austauschen, fachsimpeln, lernen – ich freue mich drauf! Und für all die, denen das YarnCamp jetzt nicht auf Anhieb ‚was sagt: 2013 und 2014 habe ich jeweils darüber gebloggt (2013 auf meiner englischen Seite und 2014 auf deutsch) – lest es gerne nach.

Damit habe ich den Dreh zu „Wolle“ und „selbstgemacht“ wohl gerade noch mal hinbekommen. 🙂

Baumwolle statt Mikrofaser

Im Büro habe ich mich gestern mit einem Parkettleger unterhalten. Eigentlich ging es um die Wohnung vom Chef, aber weil wir hier zu Hause auch Holzboden haben (geölte Dielen), habe ich ihn gefragt was ich immer schon mal wissen wollte.

Nun weiß ich also dass man alles „Öl“ nennen darf, was eine ölige Konsistenz hat (aber deshalb nicht zwingend Öl ist), dass es Sinn macht ein teureres Reinigungszeug zu kaufen (und nicht das billige aus der Drogerie) und dass man Holz nie nicht mit Mikrofaser wischen sollte, weil Mikrofaser diese kleinen „Widerhaken“ hat, die es so effektiv reinigen lassen, die aber mit jedem Wischen ein wenig mehr Öl (und damit Schutz) vom Holzboden nehmen.

Also habe ich eins und eins zusammengezählt und gedacht, dass das dann wohl auch für die Holz-Arbeitsflächen unserer Küche  gilt. Und was liegt im Schrank? Viele bunte Mikrofaser-Lappen (oops …).

Baumwolllappen HäkelmonsterHabt Ihr mal versucht Baumwoll-Lappen zu kaufen? Um es kurz zu machen: ich war nicht sehr erfolgreich. Die gibt es irgendwie kaum noch. Also habe ich gestrickt. Kraus rechts, reine Baumwolle, Farbe egal. Ist ja nur ein Test.

Mal sehen, ob ich mich daran gewöhne.