Adventskalender

Zu meiner Ehrenrettung: ich habe es versucht. Nur bin ich nicht über die „1“ hinausgekommen. Und die liegt hier jetzt seit Wochen. Mahnend … Ändert aber nichts. Die halbfertige „2“ in lila und grau habe ich trotzdem geribbelt. Es ist einfach nicht mein Ding. Zu klein, zu fummelig, zu viele Fäden. Nadelspiel und FairIsle muss man wollen. Und ich will nicht. Punkt.

Auch wenn ich den Adventskalender gerne gehabt hätte.

Ist jetzt so. Meinen Teenager interessiert das „Innere“ des Kalenders eh mehr als das „Äußere,“ also gibt es (wie jedes Jahr) die vor Ewigkeiten gekaufte Variante mit 24 kleinen Taschen und aus Lettlopi wird ein bunter Pullover für mich.

Natürlich hat Kathi ausgerechnet heute auf Instagram den (gefühlt) zehnten Kalender gezeigt, an dem sie gerade strickt. Noch schöner als die anderen, noch perfekter. Tolle Farben, tolles Bild. Noch 18 Handschuhe bis Ende des Monats und ich habe keinen Zweifel, dass sie das schafft.

Macht mir  g a r  n i c h t s  aus …

Wer tapferer ist als ich, findet die Anleitung für 24 kleine Handschuhe hier.

Hemp, part 2

Do you remember the super beautiful hemp skein that my friend – a knitter herself, at least occasionally – brought me from Scandinavia? It has been sitting here for a while but finally I managed a first hemp project in mid-September.

Inspired by pictures I found online when looking for #RopeBaskets, I decided to make one myself. The hardware store had dark blue twisted cord and all else is improvisation. There is no pattern for the basket.

In fact, there is no pattern needed as “coating” a rope with single crochet is not rocket science. Only the ending was a bit tricky as you can’t hide it with the cord being that thick. Hence, I decided to make the inevitable obvious by forming a big loop. It should be fine (as long as no one pulls the loop or lifts the basket by holding on to the loop).

I can see this basket with bread or fruits, yarn or stuff.

When done, I gave it – together with beautiful red Edda – to the friend that had given me the skein. A win-win situation so to speak. For both of us. Especially, as there is still some hemp left.

I might turn it into another basket. Bigger, rounder, and with a lid. What do you think?

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Hanf, Teil 2

Erinnert Ihr den superschönen Strang Hanf, den mir meine manchmal strickende Freundin aus Skandinavien mitgebracht hat? Erst lag er hier eine Weile, aber seit Mitte September ist ein Projekt daraus fertig.

Dazu inspiriert haben mich Bilder, die ich online unter #RopeBasket gefunden habe. Müsst Ihr mal gucken. Da gibt es echt schöne Sachen. Dunkelblaue Kordel habe ich im Baumarkt gekauft und der Rest ist Improvisation. Eine Anleitung gibt es nicht.

Braucht man aber auch nicht, denn das Umhäkeln eines Seils mit festen Maschen ist kein Hexenwerk. Kniffelig ist eher das Ende. Weil sich ein Seilende nicht „verstecken“ läßt, dazu ist es zu dick.

Mit dem fast fertigen Korb bin ich also nochmal zum Baumarkt gefahren, um das offene Seilende mit dem Heißschneider, den es dort gibt (wahrscheinlich heißt das Ding ganz anders) so zu verkleben, dass es nicht ausfranst. Dieses Ende habe ich dann zur Schlaufe gelegt und genauso umhäkelt wie den Rest. Ich denke mal, das wird halten. Für Obst oder Brot, für Wolle oder Kram.

Geschenkt habe ich den Korb dann – zusammen mit meiner schönsten Edda – eben jener Freundin, die mir den Hanf aus Skandinavien mitgebracht hat. Und wie es aussieht, hat sie sich sehr darüber gefreut.

Jetzt habe ich immer noch genug übrig für einen zweiten Korb. Rund mit Deckel. Mal sehen, ob ich das auch hinbekomme.

Shades of gold

“It’s like a golden carpet in front of my house. So beautiful,” my aunt said the other day. Since then, I no longer think “leaves = work” when looking into my garden. They may stay as long as they are gold. Together with the blue sky that’s actually very pretty.

Besides, my aunt brought me 20 kilos (in words: twenty kilos) of quince from my mother’s garden. My mother added that there is more if I need more (no thanks) … That is to say, even without raking up the leaves, I am busy. Every day, I make quince jelly. Three liters, every day. It will be done tonight. Then, there will be about 50 glasses of jelly. Winter can come.

No wonder, I didn’t knit or crochet all that much lately. Nevertheless, little things get done. A little baby hat for example. Remember we went to Arcachon several times for summer vacation? This little hat is for our landladies first grandchild Milan.

I was so pleased with her message that I immediately cast on another baby cardigan, following the pattern that Kiki once introduced me to. The yarn is leftovers from my wonder woman wrap. Hence, the cardigan will be yellow, blue, and red. Some wonder woman will do no harm to a little boy, I guess – quite the opposite.

Leaves, quint, cardigan – many different shades of gold. However, the eMail I received Friday night was not gold at all:

„We’ve found that your account has been used to install and run malicious software on your server. This software was then used to attack third-party systems.”

Malicious software … attacking third-party systems … 😱. Luckily, Magdalena came to my rescue. Friday night, 10 pm? No problem! She was right there, grabbed two Russian attackers and kicked them out, then raised the firewall even higher, deleted and reinstalled the malicious software. (Through TeamViewer, so that I could watch. Maybe with the intention that I might learn something – however, I was way too anxious to even understand what she was doing …🙃). Shortly before midnight, everything was back to normal, neither haekelmonster nor you were harmed, the site is back online and yet my nerves still flutter a bit …

Hence, I needed to write a blog post (it was due anyway) – if only to prove to myself that really everything is under control again ….

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Alles gold. Fast alles …

„Vor meinem Haus liegt ein goldener Teppich, ist das nicht schön?“ hat meine Tante neulich gesagt. Seither sehe ich auch in meinem Garten nicht mehr vorrangig „Blätter = Arbeit.“ Sollen sie doch liegen, solange sie gold sind. Zu blauem Himmel sieht das ja wirklich ganz schön aus.

Außerdem hat mir die Tante 20 Kilo (in Worten: zwanzig Kilo) Quitten von meiner Mutter mitgebracht. Dazu die Nachricht, dass ich gerne noch mehr haben kann, wenn ich möchte … (Nein, danke). Das heißt, ich habe auch ohne dass ich Blätter harke genug zu tun. Jeden Tag mache ich Quittengelee. Jeden Tag drei Liter. Heute noch und dann bin ich fertig. Dann stehen hier um die 50 Gläser. Der Winter kann kommen!

Bei allem komme ich nicht wirklich zum stricken oder häkeln. Trotzdem wird ab und an etwas fertig. Zum Beispiel eine kleine Babymütze für das Enkelkind unserer Vermieterin aus Arcachon.

Über ihre Nachricht mit Bild von Baby Milan habe ich mich so gefreut, dass ich gleich auch (mal wieder) eine Jacke nach der Anleitung, die ich Kiki (la wollbindung) verdanke, angefangen habe. Ich stricke aus Resten meines wonder woman wraps: nach gelb kommt blau, dann rot. Ein bißchen Wonder Woman schadet auch einem kleinen Jungen nicht, denke ich.

Blätter, Quitten, Strickjacke – alles irgendwie gold. Nur diese Nachricht nicht:

Wir haben festgestellt, dass Ihr Account genutzt wurde, um schadhafte Software auf Ihrem Server zu installieren und auszuführen. Diese Software wurde dann genutzt, um Angriffe auf fremde Systeme durchzuführen.“

Schadhafte Software … Angriffe auf fremde Systeme … 😱 Gerettet hat mich (mal wieder und ohne zu zögern) Magdalena.

Freitag Abend, 22h00? Egal! Sie war wach und da, hat zwei russische Angreifer am Schopf gepackt und rausgeschmissen, dann die Firewall noch höher gezogen, schadhafte Software gelöscht und neu installiert. (All das über TeamViewer, so dass ich zugucken konnte. Idee war dabei sicher auch, dass ich was lerne, nur war ich dazu viel zu aufgeregt 🙃 … ). Kurz vor Mitternacht war dann alles wieder heile, weder dem häkelmonster noch Euch ist irgendwas passiert, die Seite ist wieder online und doch flattern meine Nerven immer noch ein bißchen.

Deshalb schnell ein Blogpost (war eh fällig) und sei es nur um mir zu zeigen, dass wirklich alles wieder gut ist.