So viele, so schöne Granny Squares habt ihr an Katrin geschickt, dass ich schnell darüber bloggen möchte, ehe ich mich wieder daran mache sie zu Decken zu verbinden.
Einfarbige Grannys und mehrfarbige, gestrickt und gehäkelt, einfach und kompliziert, von Anfängerinnen und Profis, mit Blumen und Herzen, mit Buchstaben und sogar Tieren. Frösche, ein Fuchs und – juchhu! – der Wal, den ich so gerne sehen wollte! Eine Prinzessin, immer wieder Glitzerwolle und alle Farben des Regenbogens. Jedes einzelne Quadrat habe ich in der Hand gehabt, viele sind richtig toll gearbeitet – echt klasse!
Wie Katrin schon geschrieben hat, wird aus den 221 255 (sagt Katrin) Grannys, die zuerst in der Post waren, eine Decke für Leni. Wobei wir da aus jedem Umschlag immer nur ein Granny Square genommen haben.
Alle anderen – und das sind immer noch sehr viele – häkeln wir zu Decken zusammen, die dann dem Hospiz übergeben werden sollen. Danke für so positives Feedback zu dieser Idee auf Facebook.
Von Lenis Decke wird Katrin euch Bilder zeigen, da möchte ich (bis auf das Bild vom Wal) nicht vorgreifen. Aber auch die anderen (deutlich kleineren) Decken werden sehr, sehr schön. Drei davon häkel ich zusammen. Noch bin ich zwar nicht fertig, aber für einen ersten Eindruck von den ersten beiden Decken reicht es.

11 x 11 cm sollten die Quadrate sein und aus Baumwolle. Das hat nicht immer ganz hingehauen … Und so ist manches Quadrat einfach nur ein Viereck (mit unterschiedlich langen Seiten) oder zu groß oder zu klein.
Wenn also manch eine ihr Granny Square auf den Bildern bisher nicht entdeckt hat, mag das daran liegen, dass ich hier immer noch einen Stapel habe, den ich vorsichtig „überarbeite.“ Das heißt, ich ändere vielleicht die äußerste Reihe von Stäbchen zu festen Maschen (manchmal muss ich sie auch einfach aufribbeln – die letzte Reihe, nicht das ganze Quadrat). Oder ich füge eine oder mehrere Reihen an. Je nachdem. Aus Rechtecken mache ich Quadrate und hängende Fädchen werden vernäht. Wer schonmal so eine Decke zusammengesetzt hat weiß, dass es anders nicht geht.
Aber jedes, versprochen JEDES Granny Square, das wir bekommen haben, kommt in eine der Decken.
Jessicas Trauerfeier war vorgestern. Eine ganz wunderschöne Rede ihrer Freundin, so traurig und mitreissend, dass alle geweint haben, die vielen Teelichter, ein idyllischer Friedhof, zahlreiche Freunde und Kollegen und zum Schluß rosa Luftballons, die in den postkartenblauen Himmel über Berlin stiegen.
Es hätte ihr gefallen.


Das war schwerer als ich gedacht hätte. Irgendwie sind mit der lila Häkelnadel, mit den Bobbels, den Tulpen und den Granny-Streifen alle Erinnerungen wieder sehr lebendig gewesen. Auch wenn ich andere Farben genommen habe. Aber nun ist es fertig. Alle Fädchen vernäht und die Maße stimmen.
Also stricke ich am Tuch aus Silk Mohair und häkel kleine Hasen zwischendurch. Die einfache und deshalb so geniale Anleitung habe ich auf instagram bei
Meine Hasen haben Wackelaugen, aber vielleicht nehme ich ihnen die auch wieder ab. Ich bin mir (noch) nicht sicher, was mir besser gefällt. Mit oder ohne. Wenn es mehr werden wird es eine Girlande. Wenn nicht, verschicke ich sie vielleicht einfach nur mit Osterpost. Dann überlegen andere was sie damit machen können. Ich mag die Blauen lieber.
Osterdeko ist bei uns irgendwie nicht so angesagt. Keine Ahnung warum. Vielleicht, weil ich mich drum kümmern müßte. Vielleicht aber auch, weil der Sohn erst Samstag Nacht zurück kommt.
5.000 Kinder und Jugendliche spielen ab morgen in Wien beim 
Wahrscheinlich nähe ich in jede Blüte noch jeweils eine kleine Perle. Jetzt – wo der Frühling doch noch auf sich warten läßt – habe ich ja Zeit …
Seither ist es ein öffentlicher Kunstraum, in dem zur Zeit die Ausstellung des Instituts für Fadenscheinige Meeresforschung gezeigt wird.


Nähere Infos zur Ausstellung gibt es hier, mehr über hr. fleischer e.V. (Namensgeber ist übrigens der letzte Pächter) findet Ihr
Knöpfe in schweren Bilderahmen oder unter Glas, in Vitrinen und von Licht angestrahlt. Von jedem immer nur einer, aus jedem nur denkbaren Material und von überall auf der Welt.
Der Mann hatte den Laden entdeckt und vielleicht tat es ihm dann leid. Jeden Knopf habe ich angesehen und viele, viele Perlen. Ein Fest! Wenn Ihr also mal in der Gegend seid …
Und dann – nein, es ist noch nicht zu Ende – haben wir diese Ausstellung entdeckt: „
So war das in Halle. „Kunst-satt“ und hochzufrieden sind dann am Abend zu meinen Eltern zurück gefahren.