Travel knit

I have been travelling quite a bit lately. Short trips here and there. To Czech Republic over Easter, to France for family affairs. Enriching and exhausting at the same time.

Ostrava was beautiful. Basketball (what else?) made us go there and I am happy we went. Very impressive architecture, whether old, socialist or modern. Not necessarily beautiful but making a strong visual impact (at least on me).

And – of course – great games. The boys played against teams from Lithuania, Hungary, the Ukraine and the host country. In the end they won gold (well deserved. Yes, I am proud!).

Paris was unexpected. As unexpected – however foreseeable – as the death of my dear friend of 35 years. The church service affectionate and light-colored (if that makes sense), outside the first day of spring, the sky so very blue.

All of it unreal. Little more than 12 hours between arrival and departure. The evening with her family, her husband, daughter, grandchildren; a restless night; seeing her for the last time in the morning. Earth to earth, ashes to ashes, dust to dust.

Because of the strike I had to go home by train: 10 hours to let my mind wander while knitting the time away.

Bright above me HäkelmonsterEven though winter is (finally!) over, I have another yoke sweater on my needles. Not that I needed another, but when Dutte called out for test knitters I could not resist. A beautiful pattern, somehow reflecting my spirit: Is there anything Bright Above Me – sometimes I wish it was. If only to welcome my friend.

Pictures of finished sweater to follow. Hopefully soon.

According to the designer, the pattern will be out any day from now.

Ostrava

Basketballer sind schmerzfrei. In jeder Hinsicht – nicht nur auf dem Feld. Und so finden Turniere auch gerne mal an Feiertagen statt: Lundaspelen zu Neujahr fand ich schon ungewöhnlich (vorsichtig formuliert), das Turnier in Tschechien, von Gründonnerstag bis Ostersonntag, war da kaum besser.

Denn nachdem Osterhasen (meistens) nicht in Gärten kommen, in denen keine Kinder sind, fiel Ostern als Familienfest 2018 für uns aus. Aber wir (der Mann und ich) haben gelernt, das Beste aus Allem zu machen und so sind wir kurzentschlossen der Mannschaft hinterher gefahren.

Ostrava Easter Torunament HäkelmonsterNach Ostrava. Drittgrößte Stadt Tschechiens, Gut 550 km von Berlin entfernt, 10 km südlich der Grenze zu Polen, 300.000 Einwohner – sicher keine Stadt, in die ich unter anderen Umständen gefahren wäre. 5 Stunden 12 Minuten gab google maps als Fahrtzeit an – 9 Stunden wurden es Gründonnerstag …

Irgendwie Fügung, denn rückwirkend sollte das alles gewesen sein, was ich an Strickzeit auf dieser Reise bekommen würde.

Kaum angekommen wurden wir – zusammen mit Mutter und Großmutter eines anderen Spielers – zum Betreuerteam: kauften Wasser, organisierten (zwischen den Spielen) Buffets aus Obst und Müsliriegeln für die Spieler, fütterten die Whatsapp-Gruppe mit Bildern und Berichten für die Eltern zu Hause, wuschen und hängten Trikots, trösteten, lobten, feuerten an – kurz: waren beschäftigt.

Fünf Spieler fielen einer nach dem anderen aus, mit Verletzungen an Kopf, Arm, Knöchel, Knie und wegen Kreislaufproblemen. Kühlpacks gingen nach der Hälfte der Spiele aus und wurden durch tiefgekühlte Erbsen in Tüten ersetzt (oh, wie bewundere ich diese geistesgegenwärtige Mutter!). Ost-europäischer Basketball ist physisch heißt es – stimmt.

Bei Allem haben wir es dennoch irgendwie geschafft, die Stadt zu sehen. Zumindest ein bißchen. Das alte Ostrava,

Ostrava Easter Torunament Häkelmonsterdas sozialistische Ostrava,

Ostrava Easter Torunament Häkelmonsterdas moderne Ostrava.

Ostrava Easter Torunament HäkelmonsterSchon irre, was Stadt und Menschen in den letzten 100 Jahren über sich ergehen lassen mußten. Wir waren in wunderbaren Restaurants mit lokaler Küche (Knödel 🙃) und hätten es mit der airbnb-Wohnung nicht besser treffen können. Und so waren es dann eben doch irgendwie Ferien – zumindest für uns.

Die Jungs haben mit drei oder sogar vier Spielen am Tag Unglaubliches geleistet. Am Ende stand dann ein Happy End: ?😎 Gold in ihrer Altersklasse!

Noch in der gleichen Nacht hat der Bus sie dann zurück nach Hause geschaukelt. Seither schläft das Kind … sollte man meinen – aber nein! Er trifft sich mit Freunden am Korb … Noch sind ja Ferien.

Wen wunderts also, daß ich wenig gestrickt habe! Immerhin – erste Bilder habe ich schon vom Teststrick für Dieuwke Schack-Mulligen (Dutte auf Ravelry), der zur Zeit auf meinen Nadeln ist. Bright Above Me heißt die Anleitung (noch im April soll sie online gehen) und wird mit einer Sternenpasse superschön.

Bright Above Me Dutte HäkelmonsterDabei wäre ich gerne schon viel weiter. Weil eigentlich alles bis zum 15. April fertig sein soll und (noch wichtiger!) weil jetzt endlich, endlich Frühling zu werden scheint. Wer will dann noch einen Norweger-Pullover?!

Bright Above Me Dutte HäkelmonsterEinziger Trost: es strickt sich toll. Mal sehen, wie weit ich bis Ende der Woche komme.

Ostern haben wir dann übrigens doch noch gefeiert: als wir Ostersamstag am Abend aus einem Restaurant kamen, stand die Tür zur gegenüberliegenden Kirche (die oben auf dem Bild) weit offen. Dort sangen im Stockdunklen viele, viele Menschen, während eine Kerze nach der anderen angezündet wurde, bis die Kirche ganz hell war. Dann kamen die Glocken aus Rom zurück.

Sehr besonders und sehr schön – danke Ostrava!

 

 

h+h 2018

[Werbung] Letztes Wochenende war wieder mal Basketball angesagt. Auf dem Parkett der Sohn; auf der Bank seine Eltern. Und wieder mal ging es um viel: nachdem die Jungs vor zwei Wochen Berliner Meister ihres Jahrgangs geworden sind (Tschakka!), spielten sie jetzt um die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften. Und das, wo in Köln die h+h stattfand – die Messe für Handarbeit und Hobby …

Lange habe ich nicht so gehadert – Basketball oder Wolle. Der Sohn oder ich. Mutter des Monats oder Wolle pur. Letztlich habe ich dann doch einen Flug nach Köln gebucht. Samstag morgen zu nachtschlafener Zeit hin, spät nachts zurück und Sonntag in die Halle nach Fürstenwalde. Yeah!

Meine Highlights?

Highlight N°1: Wie so oft – das Vernetzen im richtigen Leben! Pia, Sabine, Kathi, Sophia, Rebekka, Kiki und alle anderen, die ich gesehen, umarmt und gesprochen habe. An Messeständen, in Terminen und beim Bloggertreffen der Initiative Handarbeit. Überhaupt: das Bloggertreffen. Was für eine wunderbare Aktion, den Bloggern auch in diesem Jahr ein Forum zu bieten, an dem sie sich kennenlernen, wiedersehen und austauschen konnten. Und – ja – gestrickt haben wir auch. Auch wenn die Mehrheit der Anwesenden aus Nähenden zu bestehen schien. Ich hätte gerne mehr Zeit gehabt, noch viele Kreative kennenzulernen.

Initiative Handarbeit – sagt Euch das eigentlich was? Ich glaube, dazu werde ich demnächst auch noch mal mehr schreiben.

Highlight N°2: Termine bei Schachenmayr und LanaGrossa mit vielen Infos zu neuen Garnen und Designs. Begeistert hat mich wieder mal … Sockenwolle!

Von Schachenmayr gibt es ab Mitte Juli eine Regia Premium-Line. Anders gewickelt als die üblichen Knäuel und (zu Recht!) mit kleiner Krone auf der Banderole. Drei Edelgarne machen diese Serie so besonders: Merino Yak hat 14% ungefärbte Yak-Fasern. In Alpaca Soft sind 15% Suri Alpaca und Silk besteht zu 20% aus Seide. Alle drei sind megaschön! Und ganz weich : )

Tatsächlich zu schade, um nur Socken draus zu stricken. Ich bin sehr gespannt auf erste Stricktests. Da blogge ich in nächster Zukunft sicherlich noch ein paar Mal drüber.

LanaGrossa bringt im Juni Sockenwolle mit Glitzer auf den Markt. Der Glitzerfaden ist dabei nicht (wie früher) aus Metall, sondern aus Polyester und deshalb tatsächlich weich. Es wird Farbverlaufsgarne (Ringel) geben und einfarbige Sockenwolle. Letztere finde ich total klasse! Ganz schlicht und dann – wegen des Glitzers – doch nicht.

Auch damit möchte (und werde!) ich unbedingt stricken.

Highlight N°3: Die vielen Messestände – totale Inspiration, Kopfkino pur! Nur gut, dass man auf der h+h nichts kaufen kann, sondern nur gucken. Ich wäre sonst arm geworden!

Sieht so aus, als gäbe es in der Herbst/Winter-Saison nichts, was es nicht gibt: Alle Fasern, alle Stärken, alle Materialien, alle Farben. Warum es mir ausgerechnet die (Polyester-)Jacke von Katia angetan hat? Keine Ahnung. Aber noch geht sie mir nicht aus dem Kopf. Wie ein Mäusefell sieht sie aus.

Ich habe so viel gesehen, gelernt, gefühlt – es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis das alles aus mir raus kommt. Noch kann ich nicht mal richtig drüber schreiben. (Merkt man gar nicht, ich weiß …). Da kommt also noch was.

Und sollte die eine oder der andere sich jetzt fragen was das Highlight für den Sohn war: Platz 2! Und damit tatsächlich die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften im April! Geht doch 😉. Er sagt, es lag (auch) am Einhorn-Bild, das ich ihm aus Köln geschickt habe. Wenns doch immer so einfach wäre …

#project2018

January is in a bag, February too. March is in a box. Every day, well, almost every day, I knit another little Hexagon pillow and – at least when thinking about this project – I would not mind if 2018 would be over soon.

Lately, I may have been ranting and raving about it. Occasionally …

Hence, the son (just in case you forgot: competitive athlete, born 2004) suggested yet another challenge: no more hexagons but push-ups. One more every day.

hexagone häkelmonsterWe’ve been doing push-ups for almost two weeks now and all of a sudden, knitting hexagons isn’t all that bad any more. Definitely better than push-ups ?.

When did I take the picture? Correct: March 4. In the meantime, I have knitted another nine hexagons.

I am hanging in there, however something is telling me that I may stick to only one challenge until the end of the year. One, instead of two. Now, you may guess which one it will be …

Kategorien Allgemein

#projekt2018

Januar steckt in einer Tüte, Februar auch. März ist im Karton. Jeden Tag, na ja, eher: fast jeden Tag kommt ein kleines Kissen dazu und – zumindest was dieses Projekt anbelangt – hätte ich nichts dagegen, wenn 2018 so langsam zur Neige ginge.

Kann gut sein, dass ich das hier zu Hause schon ein paar Mal erwähnt habe. Manchmal …

Also hat mir der Sohn (wir erinnern uns: Leistungssportler Jahrgang 2004) eine Alternative vorgeschlagen: keine Hexagone mehr, dafür Liegestützen, jeden Tag eine mehr.

Auch bei dieser Challenge sind nun schon zwei Wochen ‚rum und mittlerweile finde ich es gar nicht mehr so schlimm täglich ein kleines Hexagon zu stricken. Besser als Liegestützen allemal 😬.

Noch bin ich tapfer, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich bis Ende des Jahres wohl nur eine der beiden Challenges durchhalten werde. Ihr dürft raten welche …