#project2018

January is in a bag, February too. March is in a box. Every day, well, almost every day, I knit another little Hexagon pillow and – at least when thinking about this project – I would not mind if 2018 would be over soon.

Lately, I may have been ranting and raving about it. Occasionally …

Hence, the son (just in case you forgot: competitive athlete, born 2004) suggested yet another challenge: no more hexagons but push-ups. One more every day.

hexagone häkelmonsterWe’ve been doing push-ups for almost two weeks now and all of a sudden, knitting hexagons isn’t all that bad any more. Definitely better than push-ups ?.

When did I take the picture? Correct: March 4. In the meantime, I have knitted another nine hexagons.

I am hanging in there, however something is telling me that I may stick to only one challenge until the end of the year. One, instead of two. Now, you may guess which one it will be …

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#projekt2018

Januar steckt in einer Tüte, Februar auch. März ist im Karton. Jeden Tag, na ja, eher: fast jeden Tag kommt ein kleines Kissen dazu und – zumindest was dieses Projekt anbelangt – hätte ich nichts dagegen, wenn 2018 so langsam zur Neige ginge.

Kann gut sein, dass ich das hier zu Hause schon ein paar Mal erwähnt habe. Manchmal …

Also hat mir der Sohn (wir erinnern uns: Leistungssportler Jahrgang 2004) eine Alternative vorgeschlagen: keine Hexagone mehr, dafür Liegestützen, jeden Tag eine mehr.

Auch bei dieser Challenge sind nun schon zwei Wochen ‚rum und mittlerweile finde ich es gar nicht mehr so schlimm täglich ein kleines Hexagon zu stricken. Besser als Liegestützen allemal 😬.

Noch bin ich tapfer, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich bis Ende des Jahres wohl nur eine der beiden Challenges durchhalten werde. Ihr dürft raten welche …

 

Rechteckig und grün

Es ist eine Weile her, dass ich dieses Tuch gestrickt habe. Genau genommen Jahre … Ein Muster hing in Chicago in dem wunderbaren Wollgeschäft Windy Knitty (das leider seit 2016 geschlossen ist). Und weil so viele Menschen dieses Tuch so toll fanden, hatte die Ladenbesitzerin eine kleine Glocke dran genäht – damit sie merkt, wenn es „veschwindet“ …

Ich wollte nicht ihres, ich wollte ein eigenes. Also habe ich die Anleitung gekauft und kaum wieder zu Hause mit passender Wolle in der Farbe Basilikum angeschlagen. Super simple Anleitung, gut geschrieben und doch war von Anfang an der Wurm drin. Unfassbar, wie oft ich mich vertan habe, wie viel ich ribbeln und zurückstricken musste. Über 2 Jahre hatte ich es immer wieder in der Hand und es wollte nicht werden.

Aber irgendwann war ich fertig. Mit dem Tuch, mit den Nerven, mit allem. Erst Recht, als ich feststellte, dass es viel zu lang geworden war. Also habe ich ein letztes Mal geribbelt, dann einen Rand drumherum gestrickt (der nicht Teil der Anleitung ist), das Tuch gewaschen, gespannt und weg gepackt.

Bis gestern morgen.

Ich brauchte was Grünes wegen der grünen Strickjacke (andere Geschichte, auch nicht einfach), habe schnell entschlossen eben dieses Tuch gepackt und bin nun tatsächlich richtig glücklich damit.

Tolles Garn, perfekte Größe, schönes Muster – das werde ich jetzt ganz sicher viel öfter tragen. Vorausgesetzt, ich bekomme es zurück …

 

Evil Eye Gloves

“They told us: ‚Hands up. Drop anything in your hands.’” Will Gilroy (15), freshman at Marjory Stoneman Douglas High School, wrote online (see CNN for whole article).

From now on their life will be separated in everything that happened before February 14 and after, wrote his mother in the same article. (Worth reading! Both!)

IMG_784717 people were killed at Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida on Valentine’s Day 2018.

14 of them were between 14 and 18 years old.

Another 15 had to be treated in hospitals.

A 19-years old, expelled from that very high school over disciplinary problems, had gunned them down.

The shooter legally purchased a AR-15, the firearm used in the shooting, at a gun store in Coral Springs, Florida.

These are the facts. All else is pain, and suffering, and rage.

Now, thousands of teenagers who used social media to document the horror, aren’t waiting for adults to make changes to prevent the next school shooting. They’re taking matters into their own hands, advocating for stricter gun-control laws and more mental health resources for treating troubled peers with the March for our Lives.

On March 24, 2018, students will rally in Washington D.C and in local communities across the country to demand action. They are fighting for an America that is free from gun violence.

sea-of-eyesAccording to the New York Times, since 2014, 438 people were shot in school shootings, 138 of whom were killed.

438 people in less than 5 years.

In schools.

Since 2014, there have been at least 239 school shootings nationwide.

So far, there were 18 school shootings in 2018.

Enough is enough! Those teenagers from Parkland and everywhere else in the country are determined to pressure members of Congress to pass stronger gun-control legislation. This is why they are going to Washington.

The artist Krista Suh took up the idea of the raised hands. She wants her vision of many raised hands wearing wristwarmers or fingerless mitts with embroidered eyes become a reality at the March for our Lives.

All eyes on congress! Evil Eyes, with the power to avert evil!

If you like to knit or crochet fingerless mitts, to wear them yourself or to pass them on to others, the (free) pattern (and all other information) is here.

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Evil Eye Gloves

„Lasst alles fallen und nehmt die Hände hoch“ habe man ihnen gesagt, schreibt Will Gilroy, ein 15jähriger Schüler, auf der homepage von CNN.

Dass ihre Welt nun in „vor Mittwoch“ und „danach“ geteilt sei, dass die Dinge nie mehr so sein würden wie sie mal waren, schreibt seine Mutter (lesenswert! Beide).

Der Teenager ist Schüler an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida wo am Valentinstag 17 Menschen erschossen wurden.

14 von ihnen waren zwischen 14 und 18 Jahre alt.

15 weitere Personen mussten mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

Täter war ein 19-jähriger, der aus disziplinarischen Gründen von eben dieser Schule verwiesen worden war.

Das AR-15-Schnellfeuergewehr hatte er legal in Florida gekauft.

Das sind die Fakten. Dahinter unfassbar viel Leid. Und Wut.

Schüler und Schülerinnen der 12. Klasse der High School haben nun zum March For Our Lives aufgerufen, einem Protest gegen Waffengewalt, welcher am 24. März 2018 in Washington stattfinden wird. Die Jugendlichen sind wütend: auf die Waffenlobby, auf Politiker, die unter dem Einfluß der NRA – der mächtigen National Rifle Association – stehen und sie verlangen, dass die viel zu laschen Waffengesetze endlich verschärft werden.

Seit 2014 wurden nach Angabe der New York Times bei Massakern in US-amerikanischen Schulen 438 Menschen verletzt oder getötet.

438 Menschen in weniger als 5 Jahren.

An ganz normalen Schulen.

Landesweit kam es im gleichen Zeitraum zu mindestens 239 Schießereien an Schulen.

18 Schießereien waren es (bisher) in 2018.

„Kommt mit erhobenen Händen raus“ lernen Kinder in Amerika bei Übungen für den Ernstfall, sogenannten active-shooter drills, während Polizisten mit Platzpatronen auf „Täter“ schießen. An Schulen!

Enough is enough! Genug ist genug! Die Teenager aus Parkland und überall sonst in den USA fordern die Politik auf zu handeln. Und deshalb gehen sie nach Washington.

Die erhobenen Hände hat die Künstlerin Krista Suh aufgegriffen. Sie möchte ihre Vision vieler erhobener Hände, die Pulswärmer oder fingerlose Handschuhe mit aufgestickten Augen tragen, beim March for our Lives Realität werden lassen. Augen, die den Kongress beobachten. Evil Eyes, mit der Kraft, das Böse abzuwenden.

Wer Pulswärmer stricken oder häkeln möchte, um sie zu tragen oder nach USA zu schicken, findet die (kostenlose) Anleitung, sowie weitere Informationen hier.