Pretty in Pink

It has been a while since I finished the pink scarf. However, I am not too happy with it.

In short: Easy pattern, lovely yarn, beautiful color – not my style. Which is okay. After all, I have made it for a friend and she chose the pattern, so I am pretty sure she likes it and that is all that matters.

pink scarf Drops häkelmonsterIt was all about making her happy and that scarf will definitly look good on her with her long black hair.

I have changed the wave edging to something less artsy. All else is accoring to pattern.

Spring is here“ it is called – summer in my garden suits it just as well.

pink scarf Drops häkelmonster

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Rosa Zauber

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – so heißt es doch, oder? Wobei dieser Zauber genau genommen nicht meiner ist …

Drops 155-12 HäkelmonsterDenn eigentlich strickt sich Inaam, die junge Irakerin die nun schon so viele Monate bei uns wohnt, dieses Tuch. Nur wollte es irgendwie nicht werden. Kennen wir alle. Seit Wochen lag es deshalb – kaum fünf Reihen gestrickt – auf dem Sofa und nichts passierte. Und als ich sie vorgestern fragte, ob ich wohl ein Stück rosa KidSilk haben dürfte für ein anderes Projekt, stimmte sie sehr bereitwillig zu. „Nimm soviel Du brauchst. Nimm ruhig alles. Ich glaube nicht, dass ich das jemals fertig stricke.“

Also habe ich alles genommen. Erst zu retten versucht und dann doch neu angefangen. Nach der Drops Anleitung, die sie sich ausgesucht hatte und mit der Nadelstärke, mit der sie angefangen hat (4 und nicht 8 – also nicht ganz so „spinnwebig“).

Drops 155-12 Häkelmonster

Supereinfache Anleitung, „mindless knitting“ wie es so oft heißt. Kraus rechts, sonst nichts. Perfekt um es überall dabei zu haben. Das Garn und meine Olivenholznadeln sind ein Traumpaar. Und so wächst der rosa Zauber seit gestern vor sich hin.

In zwei Wochen zieht Inaam aus. In ein neues (eigenes) Zuhause. Sie freut sich und doch hat sie Angst. Ich kann es verstehen. Das Tuch möchte ich ihr dann gerne mitgeben. Eine weiche Umarmung in schwierigen Zeiten.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – der uns beschützt und der uns hilft, zu leben

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Frust & Freude

Einmal im Jahr ist Basketball-Turnier in Göttingen für Kinder bis 12. Viermal war der Sohn dabei – nächstes Wochenende geht er zum fünften (und letzten) Mal:

Gefühlt 5.000 Kinder in der Halle, alle dribbeln mit noch mehr Bällen – ohrenbetäubender Lärm, fürchterliche Luft – über Tag die Knochen hinhalten und nachts auf der Iso-Matte in eben dieser Halle übernachten. Für mich wäre es das Grauen, für den Sohn ist es ein Fest, das in seiner Rangliste noch vor Weihnachten kommt. Göttingen ist sein Schönstes.

Letztes Jahr gewannen sie Bronze, dieses Jahr will er Gold.

Basketball HäkelmonsterUnd dann geht er auf den Spielplatz, um mit einem Jungen auf Inline-Skates (ja, Inline-Skates), Fussball (ausgerechnet Fussball) zu spielen. Super. Der Junge hat ihm mit den Inline-Skates gegen die Hand getreten. Nein, wohl nicht mit Absicht, aber spielt das eine Rolle? Der Finger ist geprellt, geschwollen und tut weh. Der Sohn leidet.

Mich ärgert es. Da trainiert er dreimal die Woche, hüpft jeden Tag Seil wie die Klitschko-Brüder, kann kaum einen Wäschekorb tragen wegen der Verletzungsgefahr (…), zählt die Tage zum Wochenende und dann setzt für einen Moment das Hirn aus … Trösten kann ihn jetzt nur die schicke Finger-Bandage, vorausgesetzt sie hilft ihm heute das Französisch-Diktat nicht schreiben zu müssen …

Ob er am Wochenende in Göttingen spielt oder zum Anfeuern auf der Bank sitzt, werden wir sehen. Aber fahren wird er.

Offensichtlich haben wie eine Serie kaputter Finger … Wobei der Faden bei mir schon wieder rutscht. Seit gestern ist die dritte Decke fertig! Und mit Hilfe vieler Granny-Streifen hat sie sogar eine akzeptable Größe bekommen – da passt ein 160cm großer, zusammengerollter 11jähriger Junge drunter.

Granny Squares Häkelmonster LeniTrotzdem noch ein zweites Bild, damit jede von Euch ihr Granny Square sehen kann. Dieses Mal sind keine Herzen in den Ecken wie bei den beiden anderen Decken, die ich zusammengestellt und -gehäkelt habe, sondern wunderschöne ockergelbe Blumen.

Granny Squares Häkelmonster LeniSie ist noch nicht gewaschen und gespannt, trotzdem werde ich sie heute Abend zu Katrin bringen, bei der schon die beiden anderen liegen. Sie sind so schön geworden! Danke noch mal, dass Ihr alle mitgemacht habt!

Granny Squares Häkelmonster Leni

 

Stricktreff

Stricktreffs sind wunderbar. Ich liebe das sehr. Obwohl ich zugeben muss, dass ich in der Regel nicht wirklich vorwärts komme mit meinem jeweiligen Projekt. Statt dessen gucke ich was andere auf den Nadeln haben und merke, dass meine Wunschliste länger und länger wird … So war das letzten Mittwoch auch.

Katha hat an einem Humphrey Hare gearbeitet. Das ist ein gestrickter kleiner Hase aus Donna Wilson’s odd-bod bunch, den ich so hinreissend finde, dass mich nur Selbstbeherrschung davon abhält die Anleitung zu kaufen. Wie lange ich das durchhalte weiß ich nicht.

Marisa hat für ihr anstehendes Makerist-Video gestrickt: Patches nach Horst Schulz (er gilt als Erfinder des Patchwork-Strickens), in Farben die ich nie bei ihr vermutet hätte. Die Schulz-Technik wird aber nur Teil des Videos, auch der Rest ist spannend. Lohnt sich also da mal hinzugucken.

Dank Katrin weiß ich jetzt was ein Seelenwärmer ist. Ihrer ist von Tanja Steinbach und wird richtig warm und gemütlich – das sieht man schon nach der Hälfte.

Und Kerstin hat einfach mal so einen Pullover – pink memories von Isabell Krämer – fertig gestrickt und ein maschenfein-Tuch neu angeschlagen. Das Tuch soll übrigens bis heute fertig sein und ich zweifel nicht einen Moment dass sie das schafft. Irre, wie schnell sie stricken kann.

Bei allem habe ich genau eine Reihe an meinem Reste-Tuch aus SilkMohair „abgearbeitet“. Eine Reihe … Da werde ich mich wohl gleich mal wieder dran machen.

Drops SilkMohair Häkelmonster

 

 

kurze Auszeit

Beim Decken des Daches sind den Dachdeckern Ziegel und Zementbrocken ins Blumenbeet gefallen.

Über jeden Teil dieses Satzes könnte ich jetzt einen Blogpost schreiben. Über den Dreck und den Krach und das komische Gefühl unter einem Dach zu schlafen, das (für den Moment) keins ist. Über Handwerker, deren Sprache ich nicht spreche, über kontinuierliches Hämmern seit Tagen und abgebröckelten Putz im Schlafzimmer. Darüber, dass die Veranda gefährlich ist zur Zeit und trotzdem fast die Treppe mein Verhängnis geworden wäre – weil draußen einer auf dem Gerüst turnte mit dem ich nicht gerechnet habe. Und dass sie heute morgen die Lampe – das Ei aus Glas – im Treppenhaus abgenommen haben, weil das dann vielleicht doch besser wäre …

IMG_1587Ich könnte darüber schreiben, dass Dachdecker (zumindest die, die auf unserem Dach stehen) keine Gärtner sind und deshalb wenig Sinn für Pflanzen im Vorgarten haben. Dass sie Rosen unter Latten begraben und den schönsten Lavendel mit einem Ziegel erschlagen haben.

Zur Schadensminimierung räume ich jeden Abend auf. Sammel die Brocken aus dem Beet und tröste die Pflanzen. Dabei bin ich mit der Hand in einem Rosenbusch hängen geblieben …. Wie immer ich das gemacht habe. Wohl im Zorn. „Erwischt“ hat es den linken Zeigefinger. Genau! Nicht einen der neun anderen. Nur den, um den ich den Faden wickel.

Murphy’s Law.

Auszeit. Kein Stricken, weil das mit Pflaster nicht geht. Aber ich sehe das Gute: seit heute morgen ist der Finger nicht mehr dick, das Pflaster ist ab. Rosen und Lavendel wachsen nach. Und wenn das neue Dach drauf ist, ist es isoliert. Keine heißen Sommer mehr und keine kalten Winter.

Alles wird gut. Und im nächsten Blogpost stricke oder häkel ich wieder.