Lieblingsgarn, Lieblingsfarbe, Lieblingsnadeln – klar hätte ich diesen Post auch so überschreiben können. Passte aber nicht hin, weil zu lang. Und doch ist es genau das, was ich heute morgen dachte, während diese kleine Stimme in meinem Kopf wisperte „Büro … wen interessiert schon das Büro. Bleibt doch einfach hier und strick weiter.“
Alles nur wegen Rowan Tweed.
Skyggen, das von Sophia designte Tuch, war das erste, was ich damit gestrickt habe. Schon damals habe ich über die perfekte Kombination von Muster und Garn gejubelt. Und mit jedem Tragen wird mein Tuch schöner. Nicht weich im klassischen Sinne, aber trotzdem weich. (Hä?) So schwierig zu erklären. Also nicht flauschig-weich, sondern tweed-weich, besser? Ich liebe dieses Garn.
Noch dazu, wo der Farbton Hubberholme meine immer-schon-unbedingte Lieblingsfarbe ist! Dieses olivgrün mit kleinen Sprenkeln ist so perfekt, dass ich ohne Probleme einwilligen würde ab sofort nur noch damit zu stricken. Geht aber nicht. „Discontinued“ steht auf der homepage, Rowan Tweed gibt es nicht mehr und kaum etwas fällt mir so schwer zu glauben.
Ich muss wohl nicht sagen was ich davon halte. Mache ich auch nicht. Statt dessen stricke ich andächtig mit dem, was ich (danke! danke! danke!) hier noch habe: 5 x Hubberholme.
Und wie es der Zufall will, hat die einzige Rundnadel aus addis Olivenholz, die ich besitze, genau die richtige Größe. Jetzt mal ehrlich: Geht nicht besser, oder?
Lieblingsnadel + Lieblingsgarn x Lieblingsfarbe – ich würde sagen, die Voraussetzungen für ein gelungenes Wochenende sind extrem gut!
Bei Euch hoffentlich auch.




Am Kunstfell-Pompom war das Befestigungsfädchen abgerissen, was sich im Nachhinein als unbedingt positiv herausstellte. Ich wäre sonst nie darauf gekommen an den Pompom einen Knopf anzunähen. Der passt durch die kleine Öffnung oben an der Mütze wie durch ein Knopfloch und läßt sich (je nach Outfit) an- oder abknöpfen. Clever, oder? Ich bin richtig zufrieden mit diser Idee. (Wehe, eine von Euch sagt jetzt das macht sie schon immer so).


Details zu Wolle und Mützen-Anleitung gibt es bald auf 


Dazu gehört ein gleichnamiger 
Mal abgesehen davon, dass meine „Möchte ich gerne mal stricken Liste“ endlos ist, bin ich sehr versucht den grau-weißen Kinderpullover, der im Kalender für den Monat Februar steht, zu stricken. Den finde ich total schön.
Damit ließen sich Socken stricken wie gewohnt: Toe-up,
Alles andere lief dann quasi von alleine. Socken halt. Abends war das Paar fertig. Oder: wäre fertig gewesen … Konjunktiv. Hätte nicht mein schärfster Kritiker (12) gemault, dass die Beine zu kurz und im Rippenmuster sowieso nicht schön wären. Also habe ich sie wieder aufgeribbelt (dank Toe-Up kein Problem) und neu gestrickt. Alles gut. Nur die Fäden muss ich noch vernähen.
Mit im Paket waren außerdem Jackennadeln in gleicher Stärke. Sie sind unglaubliche 35 cm lang. Mit sowas habe ich seit Jahren nicht gestrickt. Ich wüßte gar nicht was. Jetzt liegen sie hier – mehr Deko als Strickutensil – und ich vertraue darauf, dass sie irgendwann zu mir sprechen :o)